Presse (Auswahl)
"Insgesamt zeigte Katharina J.A. Gebauer an diesem Abend eine außergewöhnliche
künstlerische Vielseitigkeit. Ihre Interpretation der verschiedenen Puccini-Arien ließ ihre
stimmliche Bandbreite und ihre tiefgehende emotionale Verbindung zu den Figuren erstrahlen."
— Hommage an Giacomo Puccini,
IOCO - Kultur im Netz, 08.10.2024
"Das Orchester besteht aus Klavier (Wolfgang Fritzsche), Cello (Ursula Hielscher) und
Bratsche, weil Katharina Gebauer nicht nur als Sängerin der Agathe mitwirkt, sondern, wenn sie
nicht gerade singt, auch die Bratsche spielt. Ganz abgesehen davon, dass sie auch für die
Produktionsleitung und – gemeinsam mit dem musikalischen Leiter Fritzsche – für die Einrichtung
des Libretto, das in den Dialogen dem heutigen Sprachgebrauch angepasst wurde, verantwortlich
ist und zudem noch eine Arie für den Eremiten komponiert sowie eine Arie der Agatha vierstimmig
gesetzt hat. Gebauers Gestaltung der Agathe beindruckt, wie sie im Duett mit dem Einsiedler ihre
jugendliche Unschuld und ihren naiven Charme aufblitzen lässt und dann in ihren eigenen Arien
wie „Leise, leise“ ihre schöne, glockenhelle Stimme in feinsten Pianissmi erklingen lässt."
— Carl Maria von Webers Oper einmal anders - ohne dabei das Fürchten lernen zu müssen,
Online
Merker, 25.08.2023
"... Katharina Gebauer versah das schmachtende "Vilja-Lied" mit einem weichen Vibrato.
... In der "Barcarole" aus "Hoffmanns Erzählungen" (Jacques Offenbach) stellten die beiden
Solistinnen die Klangschönheit ihrer Stimmen vor. ... (Casta Diva) Hier brachte die Sängerin die
ganze Strahlkraft, Geschmeidigkeit und Ausdruckstiefe ihrer Stimme ein. Aus der gleichen Oper
entstanden im Duett "Mira, o Norma" wunderschöne Harmonien aus dem weichen Mezzosopran und dem
emporschwingenden, in Koloraturen hinauf kletternden Sopran."
— Ein Hauch von Wiener Luft, Zofinger Tagblatt, 07.01.2016
"Sozusagen über Nacht hat die junge, begabte Sopranistin Katharina Jing An Gebauer vier
der fünf vorgesehenen Stücke gelernt - Repertoire ist diese Musik nicht - und den Abend
gerettet. Ihre schön und intonationssicher geführte Stimme hat ein angenehmes Timbre; mutig und
risikobereit realisierte sie die barocken Verzierungen und Koloraturen, obwohl es sich beim
französischen Barock gewiss nicht um ihr Kernrepertoire handelt."
— Mit grenzenloser Phantasie - Das Zürcher Kammerorchester mit Rameau und Haydn, Neue
Zürcher Zeitung, 15.05.2014
"Sopranistin Katharina Jing An Gebauer verleiht ihrer Stimme jene voluminösen Töne, die
stark berühren und die klassische Ausbildung heraushören lassen. [...] Die Solistin überzeugt
[...] ... «Esurientes», «Gloria Patri», zwei Stücke, wo der warme lyrische Sopran von Gebauer
zum Kunstwerk wird. [...] Gebauer bekommt häufig Sonderapplaus...[...]"
— Erst nach der Zugabe ist Schluss, Thurgauer Zeitung, 29.10.2013
"«Hammermässig», «Spitze» oder «einfach Bravo» waren Reaktionen, die Samstagnacht nach
dem grossen Konzert des Jubiläumschors zu hören waren. Standing Ovations gab es auch für die
Brass Band der Musikgesellschaft Hörhausen, für Gesamtleiter und Dirigent Roger Wellauer sowie
für die Gesangssolisten Katharina Jing An Gebauer und David Lang. [...] Ausserordentlich schön
auch die Soli von Katharina Jing An Gebauer und David Lang."
— Stimmgewaltiges Jubiläum, Thurgauer Zeitung, 26. August 2013
"Dazwischen funkt immer wieder das Stubenmädchen Adele (Sopranistin Katharina Jing An
Gebauer), die mit Gesang und Tanz überzeugt. Und die, wenn es zum Ziel führt, mit ihren Reizen
nicht geizt."
— Die Fledermaus macht Jagd auf Operettenfans, Tages Anzeiger, 6. September 2010
"Pars pro toto Katharina Jing An Gebauer, sie singt den oft unterschätzten Part des
Stubenmädchens nicht nur sattelfest und notengetreu, sondern zieht das Publikum auch mit Witz
und Charme in ihren Bann, eine junge ungemein charmante Nachwuchssängerin, die man im Blick
behalten sollte."
— Die Fledermaus - Ein echter Operettengenuss, Der Opernfreund, 4. September 2010
"Eine komponierende Sängerin sieht man nicht alle Tage in der Titelrolle einer Oper,
die sie sich selbst auf den Leib geschrieben hat. Auf der Studiobühne des Instituts für Gesang
und Musiktheater der Uni Wien in der Nähe von Schönbrunn ist es zu erleben: Katharina Jing An
Gebauer als Ilona in ihrem eigenen Opern-Einakter "Anatols Hochzeitsmorgen".
Die Studentin der Konservatorium Wien Privatuniversität zeigt als Sängerin und in der
Musik einen gebrochenen Charakter. Der "Hochzeitsmorgen" ist an den feinnervigen Zeilen Arthur
Schnitzlers entlang komponiert, kleinräumige Klanggesten dominieren. Die expressiven Vokallinien
gelangen Gebauer deutlich überzeugender als ihren männlichen Kollegen [...]"
— Eine kleine Opernsensation, Wiener Zeitung, 29. Mai 2009
"Sopranistin Katharina Jing An Gebauer hat sich selbst eine kleine Oper auf den Leib
geschneidert. Als Ilona steht und liegt sie selbst auf der Bühne des Reinhardt-Seminars, um die
heiklen Koloraturen zur Darstellung der kapriziösen Hintergangenen in Schnitzlers "Anatols
Hochzeitsmorgen" zu absolvieren. Dass eine Sängerin selbst zur Komponierfeder greift, hat
Raritätscharakter. Die Techniken Schönberg'scher, aber auch Johann-Strauß'scher Provenienz
beherrscht sie genügend, um eine Fin-de-Siècle-Melange aus Atonalität und Walzerseligkeit zu
brauen."
— Fernost Liebeszauber, Die Presse, 28. Mai 2009
"Von den vielen hervorragenden Leistungen sei hier stellvertretend die Interpretation
von Kurtágs S.K. - Erinnerungsgeräusch Sieben Lieder auf Gedichte von Deszö Tandori op. 12
genannt. Es gelang der Sopranistin Katharina Jing An Gebauer, Unbewegtheit zu ihrem persönlichen
Ausdruck werden zu lassen, kongenial begleitet von der Geigerin Alissa Margulis."
— Musikverein - Carte blanche à Olga Neuwirth, Musikzeitschrift Wien, Nr. 1/2008
"Beim traditionellen Sommerkonzert zum Schuljahresabschluss wartete die KSOe dieses Mal
mit zwei ganz besonderen musikalischen Delikatessen auf: Gespielt wurden Teile des Concertos für
zwei Klarinetten und Orchester von Franz Krommer (Op. 35) und einige Highlights aus der Oper
"Sir Lancelot vom See" der KSOe-Schülerin Katharina Jing An Gebauer (6a). Die Oper wurde, nach
jahrelanger Arbeit, als Maturitätsarbeit vollendet und gewann einen Preis als eine der fünf
herausragendsten Maturitätsarbeiten dieses Jahrs im Kanton Zürich.
Das Publikum in der gut gefüllten Aula der KSOe zeigte sich von den beiden
Darbietungen begeistert und bedankte sich bei allen Beteiligten mit einem lang anhaltenden,
frenetischen Applaus."
— Zwei musikalische Delikatessen an der KSOe, Kantonsschule Oerlikon, Juli 2004